BKH Schloss Werneck F-Bau

- 1.Preis (Arge mit Otto Huttner)

Bezirk Unterfranken
VOF Verfahren
2007
2007-2008
750 m² Umbaubereich
5.750 m³ Umbaubereich
1.850.000 € (KGR300-400)

Neues Leben im Altbau

 

Der 1899 im historisch-neobarocken Stil entstandene F-Bau des psychiatrischen Akutbereichs des Bezirkskrankenhauses Schloss Werneck markiert und akzentuiert den Beginn der Erschließungsachse, die von dort in direkter Linie zur Anlage, des von Balthasar Neumann 1734 bis 1745 errichteten Schlosses führt.

Der geplante Umbau verändert die äußere Gestalt des Baukörpers bewusst nur in geringem Maße und greift nur geringfügig in dessen konstruktive Substanz ein.
Seiner zentralen Bedeutung  entsprechend nimmt der Begegnungsraum mit Patientenbibliothek und Lehrküche in zentraler Lage des Erdgeschosses Platz. Der Westpavillon nimmt die übergeordneten großflächigen Nutzungen der Verwaltung wie Konferenzraum, Ärztebibliothek und Archiv auf und der Ostpavillon die stationsübergreifenden, großflächigen Nutzungen aus dem Therapiebereich.

Ausgebaut wurden sämtliche während der 1960er und 1970er Jahre eingebauten Bauteile. Die Dacheindeckung wurde durch eine neue Biberschwanzdeckung ersetzt. Dach und Stuhl blieben im Wesentlichen bestehen. Sämtliche neuen Innenwände bestehen aus Systemtrennwänden mit großflächig verglasten Oberlichtern, durch die trotz Trennung der Funktionen die hohen und weiten Räume wahrnehmbar und in besonderem Maße erlebbar sind.