Technikmuseum Freudenberg

- 1. Preis

Technikmuseum Freudenberg
nicht offener Wettbewerb
2011-2012
2012-2013
1.360 m²
-
1.500.000 €

Der Entwurf schafft eine repräsentative Außenwirkung auf eine subtile und zurückhaltende Art. Ein klarer Flachbau mit Holzdach an der Straße entwickelt sich zur nördlichen Stirnseite hin zu einem Satteldachgebäude, dass die Form der bestehenden Halle nachvollzieht. Dadurch wird die Eingangssituation des Gebäudes zur Straßenseite neu definiert und offensichtlich geklärt.

Der Satteldachbaukörper (Neubau) ist sehr kompakt und beinhaltet alle neuen Räume samt Erschließung. Er kann zudem vollständig vom Bestandsgebäude abgetrennt werden, wodurch Seminarraum und Multifunktionsraum autark funktionieren, auch in Verbindung mit der Cafeteria.

Bestehender und neuer Baukörper werden über eine Glasfuge verbunden, in der sich der neue Haupteingang befindet. In der gebäudehohen Fuge verbinden Stege die jeweiligen Obergeschosse. Durch die Ausbildung dieser stehen die beiden Baukörber losgelöst voneinander, was das bestehende Fachwerk und die weißen Wände des Anbaus für den Besucher im Zusammenspiel erlebbar machen.

 
Konzept Ausstellung

Die Ausstellung wird neu strukturiert nach Vorgabe der Bauherren. Es entsteht ein klar strukturierter Rundweg durch die Ausstellungsbereiche. Die unterschiedlichen Themen werden durch leicht schimmernde „Themen-Tafeln“ mit Informationen zu den Überthemen und den Exponaten eingeleitet.

Durch die innenräumliche Verbindung zum Plateau wird die Modell-Dampfbahn auch in das Ausstellungskonzept eingebunden.